Verhaltenstherapie

Normalerweise entwickelt sich menschliches Verhalten das ganze Leben lang weiter und passt sich den sich verändernden Umständen so an, dass eine Person in der Lage ist und bleibt, da zu tun, was ihr wichtig ist.

Diese grundlegende Entwicklungsfähigkeit kann jedoch durch verschiedene Einflüsse beeinträchtigt werden, so dass die Verhaltensentwicklung erstarrt. So führen zum Beispiel Lebensereignisse (Gefahrensituationen, Verlust, Erniedrigung), die wir als negativ bewerten zu Gefühlen (Angst, Trauer, Niedergeschlagenheit), die wir ebenfalls als negativ bewerten.

Da wir dazu neigen, Gefühle mit den Situationen, in denen sie entstehen, zu verwechseln, versuchen wir, die negativ bewertenden Gefühle loszuwerden oder zu vermeiden. Dadurch werden sie jedoch meistens häufiger und intensiver. Als Folge davon beschäftigen wir uns noch mehr mit diesen Gefühlen. So drehen wir uns im Kreis und verlieren nach und nach immer mehr das aus den Augen, was uns wirklich wichtig ist.

Um diese Erstarrung und die damit verbundenen psychischen Probleme oder Krankheiten wieder aufzulösen, werden verschiedenen Verhaltensweisen trainiert, die dazu dienen, die Entwicklungsfähigkeit zu fördern und die festgefahrene Entwicklung wieder in Gang zu bringen.

 

Psychotherapie ist also Training und Entwicklungsförderung:

  • Es wird trainiert, Zusammenhänge zu untersuchen:

  1. Zwischen Situationen und Verhaltensweisen

  2. Zwischen verschiedenen Verhaltensweisen

  • Es wird trainiert, innere Erlebnisse (Gefühle, Körperempfindungen, Gedanken), die negativ bewertet werden, anzunehmen.

  • Es wird trainiert, Gedanken auch locker und leicht nehmen zu können.

  • Es wird trainiert, in Worte zu fassen, was einem wichtig ist.

  • Es wird trainiert, das zu tun, was einem wichtig ist und es so zu tun, dass man auch erlebt, dass es einem wichtig ist.

  • Es wird trainiert, zu eigenen-und nicht durch Erlebnisvermeidung und Gedankengehorsam entfremdeten-ich zu kommen, um wirklich sagen zu können, was einem wichtig ist.

  • Es wird trainiert, das eigen Verhalten (einschließlich des WahrneHmens der äußeren Umwelt und der inneren Erlebnisse) immer wieder in Worte zu fassen, um mehr zu sich selbst und in Kontakt mit der Umwelt zu kommen.

Mein Therapieangebot bei:

DEPRESSION (Stimmung und Traurigkeit, Energielosigkeit, Verlust von Freude oder ausgeprägter Müdigkeit schon nach kleinen Anstrengungen), ÄNGSTE (Situationen, Panikattacken ect), ZWÄNGE (unangenehme Gedanken, Handlungsimpulse wie Waschen, Ordnen, Kontrollieren) TRAUMA, KRISEN, BELASTUNGSREAKTIONEN sowie PERSÖNLICHKEITSPROBLEME.

Ebenfalls biete ich Begleitung und Unterstützung im GESCHLECHTSDYSPHORIE.